POZNAN-POSEN
Poznan, 9. bis 12. Oktober 2014

Einer Sage nach leitet sich der Name der Stadt von dem polnischen Wort poznan ab und bedeutet erkennen, aber auch kennen lernen. Bei unserem diesjährigen Jahrestreffen gab es wieder anregende Begegnungen, anschauliches Erkennen, ein Kennenlernen von Mitgliedern und Gäste. Mit unserer spontanen Ausstellung ‚aus dem Koffer‘ in den schrägen Räumen der Czapski Gallery legten wir eine Tangente an die Poznan Biennale an, erweitert wurde die dichte Ausstellung durch Performances von Tatjana Ilic, Katharina Karrenberg und Benoit Maubrey. Sachkundig geführt von Tomasz Wendland, dem Iniatior der Biennale, die 2014 unter dem Titel When nowhere becomes here stattfand, erkundeten wir die Künstlerbeiträge zur Biennale an verschiedenen Orten der Stadt, sahen die andere Seite mit ihren eigenen Augen. Wie immer gab es viele inspirierende Diskussionen, viel zu sehen und zu debattieren. Wie der Geisterseher E.T.A. Hoffmann, der um 1800 in Posen lebte, waren wir also mit dem Orte unseres Aufenthalts sehr zufrieden.

Teilnehmer
Dorothée Bauerle-Willert, Maria Blondeel, Jens Brand, Monika Brandmeier, Terry Buchholz, Claudia Busching, Wolfgang Hahn, Harald Hofmann, Katja Hoffmann-Wildner, Gereon Inger, Tatjana Ilic, Katharina Karrenberg, Gisela Kleinlein, Bruno Krenz, Michael Kurzwelly, Silke Leverkühne, Simone Mangos, Markus Mussinghoff, Grzegorz Pleszynski, Gerard Polhuis, Susken Rosenthal, Michel Sauer, Nora Schattauer, Eva-Maria Schön, An Seebach, Nele Ströbel, Hans-Peter Webel, Michael Willhardt, Sofi Zezmer.

Gäste
Maggie Bauer, Noël de Buck, Ulrike Lua, Benoit Maubrey, Marijke Polhuis, Tomasz Wendland, Anna Fedorczuk